SEC / 001GlossarCategory Paper v2.0

Glossar.Agentic Commerce Operations.

36 Begriffe, die in der Kategorie Agentic Commerce Operations eine feste Bedeutung haben, von Order-Flow-Probe bis Zwei-Zonen-Architektur. Jeder Eintrag beginnt mit einem zitierfähigen Satz. Begriffe nach Category Paper v2.0, herausgegeben von der DevQon GmbH, Zürich.

SEC / 002

A

8 Begriffe

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Agentic Commerce

Agentic Commerce bezeichnet KI-Agents, die im Auftrag von Konsumenten oder Procurement-Abteilungen einkaufen: suchen, vergleichen, bestellen, bezahlen. Es ist die Käufer-Seite des Handels mit Agents und damit das Gegenstück zu Agentic Commerce Operations. Vertreter 2026 sind OpenAI Instant Checkout, Perplexity Shopping, Amazon Rufus und Google Project Mariner.

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Agentic Commerce Operations

ACO

Agentic Commerce Operations (ACO) ist die Software-Kategorie für KI-Agents, die einen Online-Shop auf Betreiber-Seite betreiben: sie beobachten den echten Order-Flow und Marktsignale, diagnostizieren Ursachen am Source Code und handeln im Rahmen definierter Policies mit menschlicher Aufsicht und Audit-Log. Drei Merkmale sind Pflicht: vertikale Tiefe, Policy-gesteuerte Autonomie, Datensouveränität. Begriff definiert 2026 von DevQon, Zürich.

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Agentic Commerce Ops

Agentic Commerce Ops ist die umgangssprachliche Kurzform von Agentic Commerce Operations. Sie meint dieselbe Kategorie und darf synonym verwendet werden, in zitierfähigen Texten gilt die Langform mit dem Kürzel ACO als kanonisch. Die Kurzform eignet sich für Überschriften, Social-Posts und Gespräche, nicht für Definitionen oder Schema-Daten.

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AgenticOps

AgenticOps ist ein von Cisco geprägter Begriff für den Betrieb von IT-Infrastruktur durch KI-Agents, die Netzwerk, Sicherheit und Cloud gemeinsam mit menschlichen Operatoren verwalten. Der Ansatz ist horizontal und infrastruktur-generalistisch. ACO ist dagegen commerce-vertikal und liest Handelsdaten statt Netzwerk-Telemetrie. Beide Begriffe teilen das Wort Agent, aber weder Objekt noch Zielgruppe.

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AgentOps

AgentOps beschreibt Werkzeuge und Praktiken, um KI-Agents selbst zu betreiben: Tracing, Kostenkontrolle, Evaluation, Versionierung. Der Agent ist dort das Objekt des Betriebs. In ACO ist der Agent das Werkzeug und der Shop das Objekt. Ein ACO-System kann AgentOps-Werkzeuge intern nutzen, ist aber keine AgentOps-Kategorie.

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AIOps

AIOps steht für Artificial Intelligence for IT Operations und korreliert Alerts, Logs und Metriken aus der Infrastruktur, um Störungen schneller zu erkennen. Typische Anbieter sind BigPanda, Moogsoft und PagerDuty. ACO nutzt ähnliche Korrelation, bezieht sie aber auf Bestellpfad, Katalog und Marktsignale und misst die Konsequenz in CHF statt in Ticket-Volumen.

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APM

Application Performance Monitoring

Application Performance Monitoring (APM) misst Antwortzeiten, Fehlerraten und Ressourcenauslastung einer Anwendung, etwa mit Datadog, New Relic oder Elastic APM. APM ist ein Signal-Layer unter ACO. ACO liest solche Signale, kennt zusätzlich das Commerce-System von innen und leitet daraus Handlungen ab, die ein APM nicht vorschlagen kann.

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Audit-Log

Ein Audit-Log ist die lückenlose, zeitgestempelte Aufzeichnung jeder Aktion eines Systems: wer oder was hat wann, warum und mit welchem Ergebnis gehandelt. In ACO ist das Audit-Log Pflichtbestandteil des Merkmals Policy-gesteuerte Autonomie. Jede Agent-Aktion und jeder Lesezugriff auf Code oder Daten steht darin nachvollziehbar.

SEC / 003

C

5 Begriffe

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Category Paper

Das Category Paper ist das Dokument, das eine Software-Kategorie definiert: Begriff, Merkmale, Abgrenzung, Referenz-Implementierung. Für ACO ist agentic-commerce-operations.com das Category Paper, herausgegeben von der DevQon GmbH, Zürich. Version 1.0 erschien am 18. Juli 2026, Version 2.0 am 8. September 2026.

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CHF-Beleg

Value Ledger

Der CHF-Beleg ist der nachweisbare Umsatz- oder Deckungsbeitrags-Effekt einer Agent-Handlung, dokumentiert mit Vorher-Nachher-Wert, Datum und Quelle. Er ist das Erfolgsmass in ACO, weil die Kategorie Wirkung in Handelsdaten misst, nicht in Verfügbarkeit. Die Referenz-Implementierung führt den Beleg in einem Value Ledger und liefert den ersten Betrag innert drei Monaten.

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CLOUD Act

Der US CLOUD Act von 2018 verpflichtet US-Anbieter, Daten auf Anordnung von US-Behörden herauszugeben, unabhängig vom Standort des Servers. Für ACO ist das der Grund, kritische Handelsdaten unter der Jurisdiktion des Betreibers zu halten. Ein Server in Frankfurt unter US-Recht schützt nicht, ein Server in Genf unter Schweizer Recht schon.

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Commerce Observability

Commerce Observability bündelt Logs, Metriken und Traces eines Shops in einem Dashboard, etwa Observation for Adobe Commerce zusammen mit New Relic. Sie zeigt an, was passiert. ACO ist der Handlungs-Layer darüber: der Agent interpretiert dieselben Signale, findet die Ursache und handelt im Rahmen seiner Policies.

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Cron-Gruppe

Eine Cron-Gruppe ist ein Bündel zeitgesteuerter Hintergrund-Jobs in einem Shop-System, in Magento etwa default, index und consumers. Hängt eine Gruppe, bleiben Bestellbestätigungen, Reindexierungen oder Exporte aus, obwohl der Shop online ist. Das Wissen um Cron-Gruppen ist ein Beispiel für vertikale Tiefe, ohne die ein Agent solche Ausfälle nicht sieht.

SEC / 004

D

Ein Begriff

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Datensouveränität

Datensouveränität bedeutet, dass der Betreiber bestimmt, unter welchem Recht und an welchem Ort seine Daten verarbeitet werden. In ACO ist sie das dritte Pflicht-Merkmal, weil Agents Margen, Einkaufspreise, Rezepturen und Kunden-PII lesen. Ein Anbieter muss die Architektur verifizierbar belegen, nicht nur behaupten.

SEC / 005

E

Ein Begriff

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EU AI Act Artikel 14

Menschliche Aufsicht

Artikel 14 des EU AI Act verlangt für Hochrisiko-KI-Systeme eine wirksame menschliche Aufsicht: Menschen müssen das System verstehen, überwachen, eingreifen und abbrechen können. ACO erfüllt das über Policy-Rahmen, Audit-Log und Abbruch-Möglichkeit. Der Artikel fordert Aufsicht, nicht eine Freigabe pro Entscheidung.

SEC / 006

F

Ein Begriff

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Fusion-Layer

Der Fusion-Layer ist die Komponente, die Signale aus mehreren Zonen und Quellen deterministisch zu einem Bild zusammenführt, etwa nach Order-ID und Zeitstempel. In der Zwei-Zonen-Architektur sitzt er in der Schweiz und verbindet die Ausgaben der kritischen Zone mit denen der Reasoning-Zone, ohne dass kritische Rohdaten die Jurisdiktion verlassen.

SEC / 007

H

2 Begriffe

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Health-Check

Der Health-Check ist ein geführter 30-Minuten-Termin, in dem ein Commerce-Spezialist einen Shop read-only analysiert und zwei bis vier Befunde mit CHF-Wirkungsschätzung vorlegt. Er ist der übliche Einstieg, um die Referenz-Implementierung am eigenen Shop zu prüfen, ohne Vertrag und ohne Schreibzugriff.

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Human-in-the-Loop

HITL

Human-in-the-Loop bezeichnet Systeme, in denen ein Mensch jede einzelne Aktion vor der Ausführung freigibt. Category Paper v1.0 (Juli 2026) führte das als Pflicht-Merkmal von ACO. Seit Version 2.0 (September 2026) ist es durch Policy-gesteuerte Autonomie mit menschlicher Aufsicht ersetzt, weil produktive Implementierungen im Policy-Rahmen ohne Klick handeln. Der Begriff bleibt hier als historische Referenz dokumentiert.

SEC / 008

I

Ein Begriff

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Indexer

Ein Indexer bereitet Katalogdaten wie Preise, Bestände oder Kategoriezuordnungen für die schnelle Auslieferung im Frontend auf. Bleibt er auf invalid stehen, zeigt der Shop veraltete Preise, obwohl alles online wirkt. Indexer-Zustände zu lesen und die Ursache im letzten Katalog-Diff zu finden, gehört zur vertikalen Tiefe eines ACO-Agents.

SEC / 009

K

Ein Begriff

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Kritische Zone

Die kritische Zone ist der Teil einer Zwei-Zonen-Architektur, in dem die sensibelsten Handelsdaten liegen: Einkaufspreise, Margen, exakte Lagerbestände, Rezepturen, Konstruktionsdaten. Sie steht unter der Jurisdiktion des Betreibers, in der Referenz-Implementierung bei Infomaniak in Genf und Zürich unter Schweizer Recht. Rohdaten dieser Zone verlassen die Jurisdiktion nicht, in die Reasoning-Zone gelangen nur abgeleitete Signale.

SEC / 010

M

2 Begriffe

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Message-Queue

Eine Message-Queue puffert Aufgaben zwischen Systemteilen, etwa Bestellbestätigungen, ERP-Exporte oder Suchindex-Updates, die ein Consumer nacheinander abarbeitet. Staut sich die Queue, laufen Bestellungen ein, aber nichts geht raus. ACO-Agents lesen Queue-Backlog und Consumer-Zustand, um solche stillen Ausfälle vor dem Kunden zu bemerken.

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Multi-Signal-Fusion

Multi-Signal-Fusion ist die Zusammenführung mehrerer unabhängiger Datenquellen zu einer Empfehlung oder Handlung, statt einen einzelnen KPI zu beobachten. In ACO fliessen typischerweise Shop, ERP, Bestellhistorie, Marktpreise, Server-Metriken, Payment-Events, Social-Signale und Source-Code zusammen. Erst die Fusion macht aus einem Alarm eine begründete Handlung.

SEC / 011

O

2 Begriffe

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Order-Flow

Der Order-Flow ist der vollständige Bestellpfad eines Shops vom Warenkorb über Adresse, Versandwahl und Payment-Autorisierung bis zur Auftragsbestätigung mit Order-ID. Er ist der ökonomische Kern eines Shops und damit das primäre Beobachtungsobjekt in ACO. Ein grüner HTTP-Status sagt nichts darüber, ob der Order-Flow funktioniert.

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Order-Flow-Probe

Synthetische Testbestellung

Eine Order-Flow-Probe ist eine synthetische Testbestellung, die in festem Takt den echten Bestellpfad durchläuft und pro Schritt Zeit und Ergebnis misst. Die Referenz-Implementierung fährt sie alle fünf Minuten inklusive Payment-Handshake. Die Probe unterscheidet ACO von Synthetic Monitoring, das meist nur einzelne URLs oder einfache Klickpfade prüft.

SEC / 012

P

3 Begriffe

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Payment-Handshake

Der Payment-Handshake ist der Austausch zwischen Shop und Zahlungsanbieter bei der Autorisierung einer Zahlung, etwa mit Datatrans, SIX Saferpay, Payone, Klarna, Adyen oder Stripe. Antwortet der Anbieter zu langsam oder mit Fehlercode, bricht der Kunde ab, während der Shop grün meldet. ACO-Agents lesen Antwortzeiten und Response-Codes dieses Schritts.

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Policy

Eine Policy ist eine vom Betreiber hinterlegte Regel, innerhalb derer ein Agent ohne weitere Rückfrage handeln darf, etwa Preisuntergrenzen, erlaubte Aktionen, Zeitfenster oder Budgetgrenzen. Policies sind der Rahmen der Policy-gesteuerten Autonomie. Fehlt eine passende Policy, wartet der Agent auf einen Klick.

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Policy-gesteuerte Autonomie

Policy-gesteuerte Autonomie mit menschlicher Aufsicht ist das zweite Pflicht-Merkmal von ACO: der Betreiber setzt Rahmen und Policies, der Agent handelt darin autonom, jede Aktion steht im Audit-Log, ohne Policy wartet der Agent auf einen Klick. Reine Alerting-Tools sind kein ACO, Systeme ohne Policy-Rahmen und Audit-Log ebenfalls nicht.

AGENT BETREIBER POLICY POLICY · RAHMEN AUDIT-LOG · VORSCHLÄGE Rahmen runter, Nachweis hoch. Jede Aktion protokolliert.
Rahmen runter, Nachweis hoch: der Betreiber setzt die Policy, der Agent liefert Audit-Log und Vorschläge.
SEC / 013

R

4 Begriffe

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Read-only-Zugang

Read-only-Zugang bedeutet, dass ein Agent Code, Konfiguration und Daten eines Shops lesen, aber nichts in das System schreiben kann. In ACO ist der Zugang auf Source Code und Server ausschliesslich lesend und jeder Lesezugriff wird protokolliert. Handlungen erfolgen über definierte Schnittstellen im Policy-Rahmen, nicht durch Schreiben in fremde Systeme.

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Reasoning-Zone

Die Reasoning-Zone ist der Teil einer Zwei-Zonen-Architektur, in dem die rechenintensive Auswertung durch Sprachmodelle stattfindet, mit Auftragsverarbeitungsvertrag, Standardvertragsklauseln und Zero-Retention. In der Referenz-Implementierung liegt sie bei einem EU-zertifizierten Cloud-Provider in der Frankfurt-Region. Kritische Rohdaten erreichen sie nicht, nur Order-Events, Metriken und abgeleitete Signale.

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Referenz-Implementierung

Eine Referenz-Implementierung ist ein produktives System, das alle Merkmale einer Kategorie nachweisbar umsetzt und damit belegt, dass die Kategorie keine Theorie ist. Für ACO ist das XEREBRO, betrieben von der DevQon GmbH: acht Anwendungen auf einem neutralen Kern, vier Shopsysteme, Zwei-Zonen-Architektur mit 18 verifizierbaren Zertifikaten.

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revDSG

Revidiertes Schweizer Datenschutzgesetz

Das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) ist seit 1. September 2023 in Kraft und regelt die Bearbeitung von Personendaten in der Schweiz, inklusive Auskunftsrechten, Meldepflichten und Anforderungen an Auslandtransfers. Für ACO-Betreiber in der Schweiz ist es neben der DSGVO der Massstab für die Datenverarbeitung durch Agents.

SEC / 014

S

2 Begriffe

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Signal-System

Ein Signal-System ist eine spezialisierte Komponente, die eine Datenquelle beobachtet und daraus normierte Signale liefert, etwa Preis-Radar, Order-Flow-Monitor oder Session-Replay. In ACO liefern mehrere Signal-Systeme an einen Agent, der fusioniert und entscheidet. Die Referenz-Implementierung nennt ihre acht Signal-Systeme Anwendungen, jede einzeln buchbar und mit eigenem Beleg.

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Synthetic Monitoring

Synthetic Monitoring prüft in festen Abständen von aussen, ob URLs antworten oder einfache Klickpfade funktionieren, etwa mit Pingdom, UptimeRobot oder Checkly. Es ist ein Sensor, den ACO nutzen kann, aber nicht die Kategorie. ACO probt den vollständigen Order-Flow inklusive Payment-Handshake und liest zusätzlich am Source Code.

SEC / 015

V

Ein Begriff

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Vertikale Tiefe

Vertikale Tiefe ist das erste Pflicht-Merkmal von ACO: der Agent kennt die Internals des jeweiligen Shop-Systems, etwa Cron-Gruppen, Indexer-Zustände, Cache-Backends, Message-Queues, Payment-Provider-Codes und API-Rate-Limits. Horizontale KI-Werkzeuge ohne dieses Innenwissen sehen den Ausfall nicht. Vertikale Tiefe gilt auf Magento, Adobe Commerce, Shopware und Shopify gleichermassen.

SEC / 016

Z

2 Begriffe

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Zero-Retention

Zero-Retention bedeutet, dass ein Verarbeiter Eingaben und Ausgaben nach der Verarbeitung nicht speichert und nicht für das Training von Modellen verwendet. In ACO ist Zero-Retention Pflicht für die Reasoning-Zone, vertraglich fixiert und technisch konfiguriert. Ohne Zero-Retention ist Datensouveränität nicht belegbar.

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Zwei-Zonen-Architektur

Die Zwei-Zonen-Architektur trennt Daten nach Sensitivität und Jurisdiktion: eine kritische Zone unter dem Recht des Betreibers und eine Reasoning-Zone mit Auftragsverarbeitung und Zero-Retention, verbunden durch einen deterministischen Fusion-Layer. Sie ist die Referenz-Architektur für das Merkmal Datensouveränität. Belegt wird sie über verifizierbare Zertifikate beider Zonen.